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Schöner flanieren mit Elefant. Soulland X König Babar

 

Manchmal fällt der Apfel nicht weit vom Sandkasten und so bleiben wir bei Kindheitserinnerungen gegen den Dauerwinter vor der Türe. Das Dschungelbuchbekenntnis von ‘AlunaGeorge’ shooby-doot noch in unseren Gehörgängen, da kommt bereits der nächste Kinderbuchklassiker um die Ecke. Denn der  Däne Silas Adler hat für die Sommerkollektion seines Labels ‘Soulland’ eine ganze Kollektion mit Motiven des Zeichentrickelefanten König Babar entworfen. Neben bunten Alloverprints auf Hemden und Shorts, die an die 90er Jahre erinnern und so ein Gegenstück zu den ansonsten klaren Schnitten liefern, gibt es auch schlichte Motivshirts mit dem Konterfei des Elefantenkönigs von Jean de Brunhoff. Das Herzstück aber ist der, allen Blumenprints zum Trotz, wohl schönste Sweater der Saison: grau meliert, schlicht, mit einer einfachen Skizze des voranschreitenden König Babar. [...mehr von “Schöner flanieren mit Elefant. Soulland X König Babar” ]

Am Sonntag will der Hipster einfach raven gehen

Im Schatten der Treptowers sind ungefähr 200-300 Menschen, hipsterstyle, und wippen zu Beats, die aus einem transportablen DJ-Set unter der Brücke kommen. Es ist Sonntag. Nachmittag. Und die Sonne scheint schön warm. Es ist Frühling.

Der erste Gedanke des Autors ist: Woodstock! Nur die Musik ist eine andere. Stilistisch nicken hier einige Neo-Hippies in Fellwesten, Ethno-Tüchern und was sonst noch so dazugehört. Das ganze natürlich in verwuschelt, denn das Verwuschelte hat dem sinkenden Schiff Indie der 00er endgültig den Rücken gekehrt und sich an die neue Glambraut „Elektro“ geschmisssen. [...mehr von “Am Sonntag will der Hipster einfach raven gehen” ]

die smufness des jack kerouac

Die welt in der wir leben ist vieles. Eines davon ist überstylt. Permanent leuchtet, blickt, arroganzt oder läuft eine stilfibel auf uns herab. Man ist das gewohnt und ignoriert es einfach. Training ist training und mtv war in den neunzigern ein guter partner.
Und dann steht man in einer unibib. Einem ort des geistes, miefender buchseiten und nur intellektueller schönheit. Von realer oder stil ist eigentlich nicht viel zu sehen. Und dann stolpert man über den posten mit dem beat zeug. Und natürlich nimmt man das großformatige heraus. Und natürlich sind Bilder drin. Wie hingeworfen. Wie scheiben mozzarella in eile auf ne fertigpizza nach nem langen tag. Mit dem unterschied: die sehn dabei gut aus. So verdammt lässig. Nicht so weiß und schwer. Mehr wie n beafeater mit tonic und vieeeeeeeeel eis. Verdammte dachse, hippe. Und ihr könig jack, hier mal nicht im klassiker: beige chino und weißes Shirt. Trotzdem: hippe sau! Wird zeit, dass der film endlich fertig wird.

jh